Pressespiegel

Hier sind Zeitungsartikel, Video- und Radiobeiträge von verschiedenen Sendern, Medienhäusern, etc. rund um das Thema “Budapestkomplex” zu finden.

Zeitungsartikel:

“Geschädigte Neonazis im »Budapest-Komplex« sagen aus”

Seit Januar läuft das Verfahren gegen sechs angeklagte Antifaschist*innen in Düsseldorf. Sie sollen Neonazis in Thüringen und Ungarn angegriffen haben

nd vom 18.4.2026: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1199102.antifaschismus-geschaedigte-neonazis-im-budapest-komplex-sagen-aus.html

“Dass es so heftig wird, hätte ich nicht gedacht”

In Düsseldorf stehen sechs Antifaschist*innen vor Gericht, eine von ihnen ist Clara. Ein Gespräch mit ihren Eltern über Repression und Solidarität

ak vom 17.2.2026: https://www.akweb.de/bewegung/antifa-prozess-duesseldorf-budapest-komplex-dass-es-so-heftig-wird-haette-ich-nicht-gedacht/

“Wir können sagen, wer es nicht war”

Es gab mehrere Anschläge auf Rechtsextreme, doch Täter sind schwer identifizierbar. Der Forensiker Dirk Labudde stellte im Budapest-Verfahren in Düsseldorf sein 3D-Verfahren vor. Der Senat hat viele Nachfragen.

lto vom 28.1.2026: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/olg-duesseldorf-iii7st125-budapest-komplex-prozess-tag-5-labudde-gutachten-3d

“Verteidigung im Angriffsmodus”

Mit heftigen Angriffen der Verteidigung auf die Bundesanwaltschaft ist vor dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf der Prozess gegen sechs junge Linke fortgesetzt worden, denen die Bildung einer kriminellen Vereinigung, aber auch versuchter Mord vorgeworfen wird.

taz vom 20.1.2026: https://taz.de/Antifa-Prozess-in-Duesseldorf/!6147239/

“Unter lautem Beifall betreten die Angeklagten den Saal”

Sechs junge Linksextreme sollen in Budapest Neonazis angegriffen haben. Die Anklage spricht von Selbstjustiz – die Beschuldigten von Gewalt, die manchmal notwendig sei.

zeit vom 13.1.2026: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-01/budapest-komplex-prozessauftakt-antifa-ost-olg-duesseldorf

“Wer Rücken hat, kann sitzen bleiben”

Durchsuchte Anwälte, erheblich verzögerter Prozessbeginn und antifaschistische Slogans skandierende Zuschauer im Hochsicherheitsgericht: Das dritte Verfahren im Budapest-Komplex gegen die Antifa-Ost hat vor dem OLG Düsseldorf begonnen.

lto vom 13.1.2026:https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/olg-duesseldorf-iii7st125-prozess-auftakt-linksextremisten-budapest-komplex

“Budapest-Komplex: Prozessbeginn im Terrorbunker”

Der Hochsicherheitssaal ist mit rund 150 Unterstützerinnen und Journalistinnen bis auf den letzten Platz gefüllt – der Hubschrauberlandeplatz hingegen bleibt leer. Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen hat am Oberlandesgericht Düsseldorf der Prozess gegen sechs mutmaßliche Antifaschist*innen im sogenannten Budapest-Komplex begonnen. Es handelt sich um eines der politisch aufgeladensten Mammut-Staatsschutzverfahren der letzten Jahre – und um den bislang schwerwiegendsten deutschen Prozess im Zusammenhang mit antifaschistischen Aktionen gegen Neonazis in Ungarn.

nd vom 13.1.2026: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196828.oberlandesgericht-in-duesseldorf-budapest-komplex-prozessbeginn-im-terrorbunker.html

“La Ola für die Angeklagten”

Noch bevor Richter Lars Bachler die Verhandlung beginnt, ertönen Sprechchöre im Hochsicherheitssaal des Oberlandesgerichts Düsseldorf. „Ihr seid nicht allein“ und „Free all Antifas“ rufen die Zuhörenden den fünf Frauen und dem Mann zu, die vor ihnen hinter meterhohen Glasscheiben auf der Anklagebank sitzen. Sie applaudieren, machen La-Ola-Wellen. Paula P., Emilie D., Clara W., Nele A., Luca S. und Moritz S. winken freudig zurück, formen mit ihren Fingern Herzen.

taz vom 13.1.2026: https://taz.de/Prozess-gegen-Antifas/!6145214/

“Budapest-Komplex: Drastische Anklage wegen versuchten Mordes”

Der graue Klotz mit der Adresse Kapellweg 36 im Düsseldorfer Stadtteil Hamm ist weithin sichtbar. Auffällig sind Mauern und Zäune rund um das Gebäude und der rot-weiß gestrichene Aufbau auf seinem Dach. Er dient hier landenden Hubschaubern zur Orientierung. Dass hier Helikopter landen, kommt gar nicht so selten vor. Denn der Betonklotz ist das Haus des Oberlandesgerichts Düsseldorf für besonders sicherheitsrelevante Verfahren. Gebaut wurde es kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA.

nd vom 12.1.2026: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196799.repression-gegen-antifaschisten-budapest-komplex-drastische-anklage-wegen-versuchten-mordes.html

“Militanter Geschichtsunterricht”

Es ist lange her, dass Paula P., Emilie D., Clara W., Nele A., Luca S. und Moritz S. zu Hause waren. Im Frühjahr 2023 waren die jungen Frauen aus Thüringen und Hamburg und der Leipziger, 23 bis 25 Jahre alt, verschwunden – nachdem Ungarn eine Großfahndung nach ihnen ausgelöst hatte. Weil die sechs zuvor in Budapest mit anderen Linken fünf Angriffe auf Rechtsextreme verübt haben sollen, am Rande des „Tags der Ehre“, einer alljährlichen NS-Folklore von Neonazis aus ganz Europa. Mit Fahndungsfotos und vollen Namen wurden die Deutschen damals gesucht – aber sie blieben unauffindbar.

taz vom 10.1.2026: https://taz.de/Antifa-Prozess-in-Duesseldorf/!6140128/

“Wo ist Hannahs Arbeit?”

„Wo ist Hannas Arbeit?“ Bei Hanna handelt es sich um Hanna Schiller. Die Künstlerin und Antifaschistin ist seit Mai 2024 inhaftiert, nachdem sie in ihrem Wohnort Nürnberg festgenommen wurde. Hanna wird vorgeworfen, als Teil einer kriminellen Vereinigung in Budapest 2023 Nazis tätlich angegriffen und verletzt zu haben (siehe GWR Nr. 504) und wurde inzwischen zu fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

gwr vom 1.1.2026: https://www.graswurzel.net/gwr/2026/01/wo-ist-hannas-arbeit/

Videobeiträge:

“Ungarns hetze gegen Anti-Faschisten”

Jedes Jahr am 11. Februar marschieren in Budapest Nostalgiker des Dritten Reichs in Naziuniformen auf, um ihren “Tag der Ehre” zu feiern. Sie gedenken des gescheiterten Versuchs der Nazi-Truppen und ihrer ungarischen Kollaborateure, die sowjetische Belagerung von Budapest im Februar 1945 zu durchbrechen. Am Gedenktag geraten Neonazis und Antifaschisten regelmäßig aneinander.

arte vom 9.4.2026: https://www.arte.tv/de/videos/130194-007-A/re-ungarns-hetze-gegen-anti-faschisten/

Radiobeiträge:

“Radio Radau #48”

Berichtet wird von den Prozessen in Budapest und Düsseldorf gegen Antifas im Budapest-Komplex, das Gedenken anlässliche 30 Jahren Brandanschlag in der Lübecker Hafenstraße, sowie die Proteste gegen die Gewalt gegen Kurd*innen in Syrien und für ein freies Rojava mit aktuellen Stimmen aus Rojava.

radio Radau vom 30.1.2026: https://www.freie-radios.net/140604

“Antifanews für den 15. Januar 2026”

Dies ist die zweite Ausgabe der Antifanachrichten im Jahr 2026 und darin sind wie immer die wichtigsten antifaschistischen Nachrichten der Woche zuhören. Dazu beleuchten wir ausführlich die laufenden Prozesse im Antifa-Ost-Budapest-Komplex und geben einen Rückblick auf den ersten Prozesstag in Düsseldorf. Wie jede Woche wird Opfern rechter Gewalt gedacht und auf wichtige antifaschistische Veranstaltungen in der kommenden Woche aufmerksam gemacht.

Radio Corax vom 15.1.2026: https://www.freie-radios.net/140334

“Herrschaftliche Generalstaatsanwält*innen – Hohes Gericht”

Zur Prozeßeröffnung im “Budapest Komplex” gestern am OLG Düsseldorf. Rechtsanwalt Alexander Hoffmann im Studiogespräch.

fsk vom 14.1.2026: https://www.freie-radios.net/140318

“Budapestsoligruppe Düsseldorf/NRW zum Prozessbeginn in Düsseldorf im Budapest-Ost-Komplex”

Am 14.01. wurde in Ungarn der Prozess im sogenannten Budapest-Komplex um Maja T. fortgesetzt. Ein Urteil wird für den den 22. Januar erwartet, berichtete nd-aktuell. Im Zusammenhang mit dem Budapest-Komplex begann am 13.01. vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf auch der Prozess gegen sechs Angeklagte in Deutschland. Ihnen wird vorgeworfen, im Februar 2023 an koordinierten, teils bewaffneten Angriffen auf Neonazis in Ungarn beteiligt gewesen zu sein. Die Bundesanwaltschaft legt ihnen unter anderem gefährliche Körperverletzung sowie die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung zur Last. Die sechs Angeklagten hatten sich im vergangenen Jahr freiwillig den Strafermittlungsbehörden in Deutschland gestellt.
Beim Beginn des ersten Prozesstages in Düsseldorf vor Ort waren auch Aktivist:innen der Budapest-Soligruppe Düsseldorf/NRW. Sie setzen sich seit über einem Jahr für die Angeklagten ein.
Darüber Sprach Radio Corax mit Maarten von der Soligruppe.

Radio Corax vom 14.1.2026: https://www.freie-radios.net/140317

“Free all Antifas! – Sprechchöre im Gerichtssaal – Prozess gegen Antifaschist:innen vor dem OLG Düsseldorf hat begonnen”

Heute hat vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf ein politisch hoch aufgeladener Prozess gegen sechs Antifaschist:innen begonnen, begleitet von Solidaritätskundgebungen und Protesten vor dem Gericht. Die Bundesanwaltschaft wirft den Angeklagten im sogenannten Budapest-Komplex vor, Nazis körperlich verletzt zu haben.
Radio Dreyeckland war vor Ort und berichtet von den Eindrücken des ersten Verhandlungstages.

Radio Dreyeckland vom 13.1.2026: https://www.freie-radios.net/140308

“Doku Kundgebung: Unsere Solidarität gegen ihre Repression”

Am 15.11.25 besuchten Antifaschist*innen und solidarische Menschen von Emmi, sie in ihrer Neuen U-Haft Stelle in Dinslaken.

Radio Nordpol vom 22.11.2025: https://radio.nrdpl.org/2025/11/22/doku-kundgebung-unsere-solidaritaet-gegen-ihre-repression/